23 SSW: 23. Schwangerschaftswoche für werdende Papas

Von Michael Schöttler · 28. Juli 2020 · Aktualisiert 6. Juli 2026

Themenschwerpunkt: Papa werden

Schwangere sitzt mit Partner auf dem Sofa, hält ihren Bauch; ein Kind spielt im Wohnzimmer am Boden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die 23. SSW liegt im 6. Monat und weiterhin im 2. Trimester.
  • Dein Baby ist etwa 29 bis 30 cm lang, wiegt rund 580 g und bewegt sich zunehmend koordinierter.
  • Unterleibsschmerzen können harmlos sein, sollten bei Stärke, Regelmäßigkeit oder Blutungen aber sofort abgeklärt werden.
  • Eine Frühgeburt in der 23. SSW ist ein medizinischer Grenzbereich – individuelle Beratung im Perinatalzentrum ist entscheidend.
  • Als Papa hilfst du jetzt am meisten durch Entlastung, Terminorganisation, ruhige Fragen und echte Präsenz.

Die 23. SSW war für mich in jeder Schwangerschaft ein besonderer Punkt: Der Bauch war sichtbar, die Bewegungen wurden echter und ich habe gemerkt, wie viel Verantwortung schon vor der Geburt beginnt. Wenn du gerade mitten im Papa werden steckst, begleite ich dich hier ehrlich und praktisch durch diese Woche.

Ich schreibe das nicht aus der Lehrbuch-Perspektive, sondern als Vater von drei Söhnen. In dieser Woche geht es um Babyentwicklung, Bauch, Gewichtszunahme, mögliche Beschwerden, Frühgeburtsgedanken und vor allem darum, was du als Papa jetzt konkret tun kannst.

Was passiert in der 23. SSW mit deinem Baby?

Die 23. SSW ist so eine Woche, in der die Schwangerschaft plötzlich sehr real wird. Dein Baby ist nicht mehr nur ein kleines Wesen auf dem Ultraschallbild, sondern macht sich im Alltag bemerkbar: durch Tritte, Drehungen und manchmal durch kleine Beulen am Bauch. Bei meinen Jungs war das immer der Moment, in dem ich als Papa noch stärker verstanden habe: Da ist wirklich jemand unterwegs.

In der 23. Schwangerschaftswoche misst dein Baby ungefähr 29 bis 30 Zentimeter vom Scheitel bis zur Ferse und wiegt im Durchschnitt um die 580 Gramm. Diese Werte sind Richtwerte, keine Schulnoten. Babys wachsen nicht nach Tabelle, sondern in ihrer eigenen Kurve. Wichtig ist, dass Frauenärztin oder Frauenarzt die Entwicklung über mehrere Untersuchungen hinweg stimmig finden.

  • 29-30 cmungefähre Länge deines Babys in der 23. SSW
  • 580 gdurchschnittliches Gewicht laut Ausgangswerten

Spannend finde ich, was im Kopf passiert: Die Hirnströme ähneln immer mehr denen eines Neugeborenen. Dein Baby hört Stimmen, Geräusche, Musik und wiederkehrende Abläufe. Ich habe meinen Söhnen schon im Bauch vorgelesen – nicht, weil ich glaube, dass daraus automatisch kleine Genies werden, sondern weil es Verbindung schafft. Und ja: Die Stimme von Papa darf da ruhig früh dazugehören.

Auch die Lunge entwickelt sich weiter, die Nasenlöcher öffnen sich, und der kleine Körper übt Bewegungen koordinierter. Atmen kann dein Baby außerhalb des Bauchs in dieser Woche noch nicht selbstständig wie ein reifes Neugeborenes, aber die Grundlagen werden gelegt. Genau deshalb sprechen viele Eltern jetzt auch zum ersten Mal über Frühgeburt, Überlebenschancen und medizinische Versorgung.


23. SSW, welcher Monat: Bist du im 6. Monat?

Ja, die 23. SSW liegt im 6. Schwangerschaftsmonat und weiterhin im 2. Trimester. Genau genommen bedeutet 23. SSW meist 22+0 bis 22+6, also die 23. laufende Woche. Das klingt am Anfang verwirrend, ist aber wie beim Alter: Ein Kind ist im ersten Lebensjahr, obwohl es noch nicht ein Jahr alt ist.

Viele suchen nach „23 ssw welcher monat“, „ssw 23 monat“ oder „welcher monat ist die 23 ssw“, weil Ärztinnen in Wochen rechnen, Familie und Freunde aber in Monaten fragen. Meine kurze Papa-Übersetzung: Ihr seid im sechsten Monat, und bis zum dritten Trimester ist es nicht mehr weit. Das ist eine gute Phase, um langsam organisatorischer zu werden, ohne schon in den Panikmodus zu schalten.

Wie hilft eine SSW-Monat-Tabelle bei der Einordnung?

Eine SSW-Monat-Tabelle ist praktisch, aber sie ist nie perfekt, weil Schwangerschaftsmonate nicht exakt wie Kalendermonate funktionieren. Zur Orientierung: Die 17. SSW liegt etwa im 5. Monat, die 23. SSW im 6. Monat, die 24. SSW ebenfalls im 6. Monat, die 25. SSW am Übergang Richtung 7. Monat und die 28. SSW im 7. Monat. Wenn jemand also nach „17 ssw welcher monat“ fragt, ist das ein anderer Abschnitt als eure jetzige Lage, aber die Verwirrung ist völlig normal.

Wie sieht der Babybauch in der 23. SSW aus?

Der Babybauch in der 23. SSW ist bei vielen Frauen deutlich sichtbar, aber nicht bei allen gleich groß. Manche sehen schon sehr schwanger aus, andere tragen den Bauch eher nach innen oder haben je nach Körperbau, Plazentalage und Muskulatur einen kleineren Bauch. Ich sage das bewusst, weil Vergleiche in dieser Phase oft unnötig Druck machen.

Typisch ist, dass Bewegungen von außen sichtbarer werden. Bei uns gab es diese Abende auf dem Sofa, an denen ich die Hand auf den Bauch gelegt habe, und plötzlich kam ein kleiner Stupser. Manchmal wölbt sich der Bauch wellenförmig, manchmal sieht man eine kurze Delle oder Beule. Das kann ein Po, ein Rücken, ein Knie oder ein Fuß sein – sicher erkennen kann man es von außen meist nicht, aber schön ist es trotzdem.

Wenn deine Partnerin eine Vorderwandplazenta hat, kann sie Bewegungen später oder gedämpfter spüren. Das ist häufig kein Grund zur Sorge, sollte aber bei Unsicherheit immer mit der Praxis besprochen werden. Wichtig ist: Nicht jeder Tag fühlt sich gleich an. Babys haben Ruhephasen, Wachstumsschübe und eigene Rhythmen.

Welche Beschwerden sind in der 23. Schwangerschaftswoche normal?

Schwangere hält ihren Bauch in der Küche, Partner mit Wasserglas und Kind sitzen am Tisch.
In der 23. SSW sind viele Beschwerden normal – Unterstützung und Ruhe im Familienalltag können entlasten.

Die 23. Schwangerschaftswoche ist für viele Frauen noch eine vergleichsweise angenehme Zeit. Trotzdem kann der Körper ordentlich melden, dass er gerade Schwerstarbeit leistet. Häufig sind Rückenschmerzen, Bänderschmerzen, Sodbrennen, häufiger Harndrang, Kreislaufprobleme, Schwindel oder ein Blutdruckabfall. Das klingt viel, ist aber oft gut erklärbar: Gebärmutter, Blutvolumen, Hormone und Gewicht verändern den ganzen Alltag.

Unterleibsschmerzen wie Regelschmerzen in der 23. SSW verunsichern viele Paare. Leichtes Ziehen kann von Mutterbändern, Wachstum der Gebärmutter oder Verdauung kommen. Anders sieht es aus, wenn Schmerzen stark werden, regelmäßig wiederkehren, mit Blutungen, Fieber, Fruchtwasserabgang, starkem Druck nach unten oder deutlich verändertem Babyverhalten einhergehen. Dann bitte nicht googeln, sondern ärztlich abklären lassen.

Als Papa kannst du hier mehr tun, als du denkst. Nicht mit Sprüchen wie „Das ist bestimmt normal“, sondern mit konkreter Entlastung: Wasser hinstellen, Abendessen übernehmen, kurze Pausen ermöglichen, Massagen anbieten, Termine mitorganisieren und bei Sorgen aktiv mit in die Praxis gehen. Meine Erfahrung: Schwangere brauchen nicht dauernd Lösungen – aber sie brauchen das Gefühl, nicht allein mit ihrem Körperchaos zu sein.


Wie viel Gewichtszunahme ist in der 23. SSW normal?

Die Gewichtszunahme in der 23. SSW ist ein sensibles Thema. Ich finde wichtig: Es geht nicht darum, eine Schwangere zu bewerten. Gewicht entsteht durch Baby, Gebärmutter, Plazenta, Fruchtwasser, mehr Blut, Wassereinlagerungen, Brustgewebe und Energiereserven. Eine „23 ssw gewichtszunahme mutter tabelle“ kann Orientierung geben, ersetzt aber nicht die individuelle Einschätzung durch Hebamme oder Arzt.

Wenn du nach „gewichtszunahme schwangerschaft rechner“ oder „gewichtszunahme schwangerschaft pro monat tabelle“ suchst, bekommst du grobe Richtwerte, die sich oft am Ausgangs-BMI orientieren. Das kann hilfreich sein, solange ihr es nicht als tägliche Kontrolle nutzt. Starke Gewichtszunahme in der Schwangerschaft trotz normalem Essen kann durch Wassereinlagerungen, weniger Bewegung, Verstopfung oder hormonelle Veränderungen entstehen – sie sollte aber angesprochen werden, wenn sie plötzlich oder sehr ausgeprägt ist.

„Gewichtszunahme in der Schwangerschaft stoppen“ ist aus meiner Sicht die falsche Formulierung. Ziel ist nicht Stoppen, sondern gesund begleiten: regelmäßig essen, genug trinken, eiweiß- und ballaststoffreich planen, Heißhunger nicht verteufeln und Bewegung sanft integrieren. Crash-Diäten, Fasten oder selbst verordnete Einschränkungen sind in der Schwangerschaft keine heldenhafte Papa-Idee, sondern riskant.

Was ist beim Ultraschall in der 23. SSW zu sehen?

Schwangere Frau sitzt mit Partner auf dem Sofa, beide halten ihren Bauch, ein Kind spielt davor auf dem Teppich.
In der 23. SSW wächst die Vorfreude: Beim Ultraschall lassen sich viele Details des Babys schon gut erkennen.

Ein Ultraschall in der 23. SSW kann unglaublich emotional sein. Je nach Lage sieht man Gesicht, Wirbelsäule, Arme, Beine, Herzaktivität und Bewegungen. Manchmal wirkt das Baby schon erstaunlich „fertig“, obwohl es noch viel Reifung vor sich hat. Bei meinem ersten Sohn war ich beim Ultraschall so konzentriert auf den Bildschirm, dass ich kaum mitbekam, was die Ärztin erklärte – mein Tipp: Fragen vorher notieren.

Nicht jeder Ultraschall ist ein großes Screening. Welche Untersuchung gemacht wird, hängt von eurem Vorsorgeplan, medizinischen Gründen und der Praxis ab. Zwischen der 19. und 22. SSW liegt üblicherweise das zweite große Screening; manche Termine oder Kontrollen reichen aber in diese Zeit hinein. Wenn noch Fragen offen sind, ist jetzt ein guter Moment, sie ruhig und sachlich anzusprechen.

Frag zum Beispiel nach Wachstum, Fruchtwassermenge, Plazentalage und ob die gemessenen Werte zur Schwangerschaftswoche passen. Lass dir erklären, was sicher beurteilbar ist und was nicht. Ultraschallbilder sind wunderschöne Erinnerungen, aber sie sind Momentaufnahmen – die eigentliche Aussage steckt in der medizinischen Einordnung.

Wie realistisch ist eine Frühgeburt in der 23. SSW und was bedeutet Überlebenschance?

Das Thema „23 ssw frühchen“ oder „frühchen 23 ssw überlebenschance“ ist schwer, weil es Hoffnung und Angst gleichzeitig auslöst. Grundsätzlich gilt: In der 23. SSW beginnt ein extrem früher Grenzbereich, in dem Überleben mit moderner Intensivmedizin möglich sein kann. Gleichzeitig ist das Risiko für schwere Komplikationen hoch. Eine pauschale „Frühchen Überlebenschance Tabelle“ wird der Realität selten gerecht.

Entscheidend sind viele Faktoren: exakte Schwangerschaftswoche, Geburtsgewicht, Geschlecht, Infektionen, Lungenreife, Zustand von Mutter und Kind, Geburtsklinik, pränatale Betreuung und ob Zeit für vorbereitende Maßnahmen bleibt. Deshalb unterscheiden sich Aussagen zur Überlebenschance in der 23. SSW, 24. SSW, 25. SSW, 26. SSW und 27. SSW deutlich. Mit jeder weiteren Woche steigen die Chancen in der Regel, aber die individuelle Situation zählt.

Wenn bei euch ein Frühgeburtsrisiko besteht, lasst euch nicht mit Internetbildern oder Suchanfragen wie „frühchen 23 ssw bilder“ allein. Sprecht mit der Klinik, idealerweise mit einem Perinatalzentrum. Fragt, welche Maßnahmen im Notfall geplant wären, wie Eltern in Entscheidungen eingebunden werden und welche Unterstützung es für euch gibt. Als Papa darfst du hier ruhig derjenige sein, der mitschreibt, nachfragt und später noch einmal zusammenfasst.

Was kann ich als Papa in der 23. SSW konkret tun?

Schwangere sitzt mit Partner und Kind auf dem Sofa; auf dem Tisch liegen Ultraschallbilder, Obst und ein Glas Wasser.
In der 23. SSW kann der werdende Papa unterstützen, indem er Termine, Informationen und Familienzeit aktiv mitgestaltet.

In der 23. SSW kannst du vom Zuschauer zum aktiven Mitgestalter werden. Ich meine damit nicht, alles an dich zu reißen, sondern verlässlich da zu sein. Gerade jetzt entstehen viele kleine Aufgaben: Vorsorgetermine, Geburtsort überlegen, Hebammenthemen, Papierkram, Ernährung, Schlaf, Rückenschmerzen und erste Anschaffungen.

Meine Schritt-für-Schritt-Liste für diese Woche sieht so aus:

  1. Terminlage prüfen: Stehen Vorsorge, Blutuntersuchungen oder Antikörper-Suchtest bis etwa zur 25. Woche an?
  2. Beschwerden ernst nehmen: Nicht bewerten, sondern fragen: „Was würde dir heute wirklich helfen?“
  3. Baby-Kontakt aufbauen: Vorlesen, reden, singen oder einfach abends die Hand auf den Bauch legen.
  4. Frühgeburt ruhig einordnen: Nicht dramatisieren, aber wissen, welche Klinik in eurer Nähe geeignet ist.
  5. Nabelschnurblut besprechen: Spende oder private Einlagerung brauchen Vorlauf und eine bewusste Entscheidung.
  6. Alltag entlasten: Einkaufen, Kochen, Geschwisterbetreuung oder Haushalt nicht „helfen“, sondern übernehmen.

Bei uns waren es oft die kleinen Dinge, die am meisten gebracht haben. Ein vorbereitetes Abendessen war wertvoller als jede große Rede. Ein Spaziergang ohne Handy hat mehr verbunden als drei gelesene Ratgeber. Und wenn meine Frau nachts wegen Sodbrennen wach war, waren ein Glas Wasser und ein offenes Ohr manchmal genau das, was gebraucht wurde.

Welche Fehler machen werdende Väter in der 23. SSW häufig?

Der erste Fehler ist Verharmlosen. Sätze wie „Andere schaffen das auch“ oder „So schlimm wird es schon nicht sein“ landen selten gut. Besser ist: „Ich sehe, dass es gerade anstrengend ist. Was brauchst du?“ Das nimmt Druck raus und zeigt, dass du ihre Realität ernst nimmst.

Der zweite Fehler ist Überkontrolle. Manche Papas lesen plötzlich jede Tabelle, jeden Rechner und jede Statistik und machen aus der Schwangerschaft ein Projektmanagement-Tool. Ja, Wissen hilft. Aber wenn deine Partnerin sich dadurch überwacht fühlt – Gewicht, Essen, Bewegung, Beschwerden –, kippt es. Nutze Wissen, um Sicherheit zu geben, nicht um sie zu kontrollieren.

Der dritte Fehler ist Aufschieben. Geburtsvorbereitung, Klinik, finanzielle Fragen, Elternzeit, Erstausstattung und Geschwisterplanung wirken noch weit weg. Aber die Wochen werden schneller vergehen, als du denkst. Lieber jede Woche ein kleines Thema klären als im dritten Trimester alles gleichzeitig.

Welche Sicherheits- und Alltagstipps gelten jetzt besonders?

Schwangere sitzt mit Partner auf dem Sofa; beide legen die Hände auf den Babybauch, davor Wasser und Babykleidung.
In der 23. SSW helfen Ruhe, Unterstützung im Alltag und kleine Sicherheitsroutinen, Beschwerden vorzubeugen.

Sicherheit in der 23. SSW heißt vor allem: Warnzeichen kennen, Belastung anpassen und nicht den Helden spielen. Deine Partnerin muss nicht beweisen, dass sie noch alles kann. Gleichzeitig soll sie auch nicht wie krank behandelt werden, wenn medizinisch nichts dagegenspricht. Die Balance ist: unterstützen, ohne zu bevormunden.

Praktisch helfen bequeme Schuhe, Pausen im Alltag, ausreichend Trinken, leichte Bewegung nach ärztlicher Freigabe und eine Schlafposition, die Rücken und Bauch entlastet. Beim Heben schwerer Dinge würde ich als Papa konsequent übernehmen. Nicht aus Drama, sondern weil es eine einfache Möglichkeit ist, Belastung zu reduzieren.

Wenn ihr verreisen wollt, längere Autofahrten plant oder Flüge anstehen, besprecht das vorher medizinisch – besonders bei Beschwerden, Blutungen, verkürztem Gebärmutterhals oder Mehrlingsschwangerschaft. Und wenn ältere Geschwister da sind: Erkläre ihnen altersgerecht, warum Mama manchmal Pause braucht. Das hat bei uns viel Eifersucht verhindert.

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Was bleibt in der 23. SSW wirklich wichtig?

Die 23. SSW ist eine starke Mischung aus Vorfreude, körperlicher Veränderung und neuen Fragen. Dein Baby wächst, bewegt sich deutlicher, hört euch und entwickelt sich Schritt für Schritt weiter. Gleichzeitig verdient deine Partnerin jetzt echte Entlastung und keine gut gemeinten Bewertungen.

Für mich ist diese Woche ein guter Zeitpunkt, als Papa bewusster präsent zu werden: bei Untersuchungen, im Alltag, im Gespräch über Sorgen und bei kleinen Ritualen mit dem Baby. Du musst nicht alles wissen. Aber du solltest verlässlich sein, nachfragen und Verantwortung übernehmen. Genau da beginnt Papa werden – nicht erst im Kreißsaal.

Was ich dir rate

Mein wichtigster Rat für die 23. SSW: Sei nicht nur Zuschauer. Geh mit zu Terminen, übernimm den Alltag, sprich ruhig über Sorgen und baue jeden Tag eine kleine Verbindung zu deinem Baby auf.

Häufige Fragen

23. SSW: welcher Monat?

Die 23. SSW liegt im 6. Schwangerschaftsmonat und im 2. Trimester. Medizinisch entspricht sie meist 22+0 bis 22+6, also der 23. laufenden Woche.

Sind Unterleibsschmerzen wie Regelschmerzen in der 23. SSW normal?

Leichtes Ziehen kann durch Mutterbänder, Wachstum der Gebärmutter oder Verdauung entstehen. Starke, regelmäßige Schmerzen, Blutungen, Flüssigkeitsabgang oder Druck nach unten sollten sofort ärztlich abgeklärt werden.

Wie hoch ist die Überlebenschance bei einem Frühchen in der 23. SSW?

Ein Frühchen in der 23. SSW liegt im extrem frühen Grenzbereich. Überleben kann mit moderner Intensivmedizin möglich sein, hängt aber stark von Schwangerschaftswoche, Gewicht, Klinik, Infektionen und Zustand von Mutter und Kind ab.

Wie viel Gewichtszunahme ist in der 23. SSW normal?

Richtwerte können helfen, hängen aber vom Ausgangsgewicht und Schwangerschaftsverlauf ab. Eine starke oder plötzliche Gewichtszunahme sollte mit Hebamme oder Frauenarzt besprochen werden, statt eigenständig eine Diät zu machen.

Kann Papa das Baby in der 23. SSW schon spüren?

Ja, viele Väter können Bewegungen jetzt von außen spüren oder sogar kleine Beulen am Bauch sehen. Bei einer Vorderwandplazenta oder ruhigen Babyphasen kann es aber auch später deutlicher werden.

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Gründer von papa.de. Vater von drei Jungs, Unternehmer und dein Wegbegleiter durch alle Phasen des Vaterseins.

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