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BiB-Studie: Was Menschen in Deutschland vom Kinderkriegen abhält

Von Michael Schöttler ·

EU AI Act: Text ist vom Autor · Bilder KI erstellt

papa.de bei Google bevorzugen (öffnet in neuem Tab)
Paar sitzt in der Küche am Tisch mit Laptop und Babysocken und spricht miteinander. (mit KI erstellt)

Das Wichtigste in Kürze

  • Laut tagesschau.de hat das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung neue FReDA-Daten vorgestellt.
  • Das Ideal liegt bei zwei Kindern, in einer Welt ohne Hürden bei 2,2 Kindern.
  • Die Geburtenrate sank seit 2021 von 1,58 auf zuletzt 1,32 Kinder pro Frau.
  • Sorgen um Krieg, Demokratie, Klima, Job, Einkommen und Wohnen bremsen Familienpläne.

Ich kenne diese Gespräche aus dem Freundeskreis: Kinder ja, aber wann passt es wirklich? Laut tagesschau.de zeigen neue Daten des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung, dass viele Menschen in Deutschland gern mehr Kinder hätten, als sie am Ende bekommen.

Für alle, die gerade über Papa werden nachdenken, ist das mehr als Statistik. Es geht um Wohnungen, Jobs, Geld, Krisen im Kopf und die Frage, ob sich Familie gerade sicher anfühlt.

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Was hat das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung vorgestellt?

Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, kurz BiB, hat neue Daten aus dem Familiendemografischen Panel FReDA vorgestellt. Laut tagesschau.de befragt das BiB dafür zweimal im Jahr etwa 30.000 Menschen. Stand der Meldung ist der 2. September 2026 um 18:40 Uhr.

Die Kernaussage: Viele Menschen in Deutschland wünschen sich mehr Kinder, als sie später tatsächlich bekommen. Wenn sie frei wählen könnten, liegt das Ideal bei zwei Kindern. In einer Welt ohne Hürden würden die meisten gern 2,2 Kinder bekommen. Dieser Wert ist laut tagesschau.de stabil geblieben.

Gleichzeitig sinkt die Geburtenrate seit 2026 von 1,58 auf zuletzt 1,32 Kinder pro Frau. Der Kinderwunsch lag bis 2026 im Schnitt bei 1,8 Kindern. In den Zahlen von 2026 geht auch dieser Wert zurück, laut BiB auf 1,7 Kinder bei Frauen und 1,6 bei Männern.

Welche Gründe bremsen den Kinderwunsch?

Die Studie nennt vor allem Job, Geld, Wohnen und große Sorgen um die Zukunft. Laut tagesschau.de sehen die Befragten die Lage für Familien nicht nur schlecht. Sie nennen genügend Kita-Plätze und gute Wege, sich in der Natur zu erholen.

Schwerer wiegen aber Sorgen um Karriere, Einkommen und den Wohnungsmarkt. Nur 22 bis 29 Prozent sind mit dem Wohnungsangebot zufrieden. Das ist laut tagesschau.de der schlechteste Wert unter den abgefragten Bereichen.

Carmen Friedrich, die an der Studie mitgearbeitet hat, sagt laut tagesschau.de: Wenn Menschen mit dem Wohnungsangebot sowie mit Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten zufrieden sind, steigt die Chance, dass sie in den nächsten drei Jahren ein Kind planen, um etwa fünf Prozent. Besonders stark zeigt sich das bei Frauen.

Welche Rolle spielen Krieg, Klima und Demokratie?

Zukunftssorgen drücken den Kinderwunsch deutlich. Am stärksten beschäftigt die Befragten laut tagesschau.de das Thema Krieg: 85 Prozent sind deswegen besorgt oder sehr besorgt. Danach folgt die Sorge, die Demokratie in Deutschland könne Schaden nehmen. Hier gab es den stärksten Anstieg zum Vorjahr. Auch der Klimawandel bleibt für junge Erwachsene ein Thema.

Die BiB-Daten zeigen laut tagesschau.de: Wer sich große Sorgen um Demokratie oder Klimawandel macht, nennt einen geringeren Kinderwunsch. Das gilt für Frauen und Männer. Sorgen vor Krieg dämpfen vor allem bei Männern die Familienplanung. Friedrich ordnet das damit ein, dass Männer aktuell diejenigen sind, die in die Bundeswehr eingezogen werden können.

Insgesamt sinken die Kinderwünsche laut der Studie um etwa zehn Prozent, wenn Menschen sehr große Sorgen haben. Martin Bujard, stellvertretender Direktor des BiB, nennt außerdem die Gleichzeitigkeit mehrerer Krisen als neuen Punkt. Krisen gab es früher auch, aber heute sind sie ständig präsent.

Für wen gilt das und ab wann?

Paar sitzt lachend am Küchentisch mit Tablet und Unterlagen in warmem Abendlicht. (mit KI erstellt)
Ob Familienplanung konkret wird, hängt für viele Paare auch vom passenden Zeitpunkt und den Lebensumständen ab.

Die Daten gelten bundesweit für Deutschland. Es geht nicht um eine neue Regel, keine Frist und kein Gesetz, sondern um eine repräsentative Studie des BiB. Ein Aktenzeichen oder einen Paragrafen gibt es hier nicht, weil es nicht um ein Gericht oder ein Gesetz geht.

Die Primärquelle ist das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung mit dem Familiendemografischen Panel FReDA. tagesschau.de berichtet über die neuen BiB-Daten und nennt die Befragung von etwa 30.000 Menschen zweimal pro Jahr.

Was bedeutet das für euch als Väter?

Meine Einordnung als Vater von drei Söhnen: Diese Zahlen zeigen, dass viele Menschen Kinder nicht ablehnen. Sie schieben den Schritt auf, weil das Leben gerade wacklig wirkt. Eine passende Wohnung, ein verlässlicher Job und eine Kita, auf die man zählen kann, sind keine Nebensache. Sie entscheiden mit darüber, ob aus einem Wunsch ein Kind wird.

Für Väter ist aus meiner Sicht wichtig: Familienpläne hängen nicht nur an Müttern. Die BiB-Daten zeigen ausdrücklich Werte für Männer und nennen Kriegssorgen als Punkt, der vor allem Männer bremst. Das sollten wir ernst nehmen, auch in Politik, Firmen und im eigenen Umfeld.

Die Forschenden empfehlen laut tagesschau.de bezahlbaren Wohnraum, verlässliche Kinderbetreuung, stabile Jobs und ein familienfreundliches Umfeld in Firmen. Das klingt trocken, ist aber im Alltag sehr konkret: Wer nicht weiß, wo er mit Kind wohnen soll, plant anders. Wer Angst um den Job hat, wartet eher. Und irgendwann lässt sich ein Kinderwunsch nicht endlos nach hinten schieben.

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Häufige Fragen

Welche Studie steckt hinter der Meldung?

Es geht um neue Daten des Familiendemografischen Panels FReDA des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung.

Wie viele Menschen befragt das BiB für FReDA?

Laut tagesschau.de befragt das BiB zweimal im Jahr etwa 30.000 Menschen.

Gilt die Meldung bundesweit?

Ja, die Daten beziehen sich auf Menschen in Deutschland und gelten bundesweit.

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Michael Schöttler

Michael Schöttler

Gründer von papa.de. Vater von drei Jungs, Unternehmer und dein Wegbegleiter durch alle Phasen des Vaterseins.

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